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Jauchzet dem Herrn
Kirchenmusik zu pflegen und zu dirigieren ist Ausdruck einer hohen künstlerischen Begabung. Singen zur Ehre Gottes beginnt, wo Sprache aufhört. Sie kann das ausdrücken, was wir nicht aussprechen können. Bei Besuchen in Falcade und La Roche, sowie bei deren Gegenbesuchen, wird stets mit hohem Niveau am Sonntagmorgen die Messe in der Kirche mit gestaltet.
Große Dirigenten und Dirigentinnen danken dem Schöpfer, vielfach zum Abschied der Dirigentenlaufbahn, mit einem Kirchenkonzert. So auch unser Dirigent Nikolaus Hubov. Ein hochklassiges Kirchenkonzert 1994, mit Werken von Bach, Haydn, Mozart, Schubert, bis zu dem Halleluja aus Händels “Messias” in der St. Oswald-Kirche begeisterte mit donnerndem Beifallsturm und Stehenden Ovationen. Zwei Zugaben für ein Konzert dieser Dimension belohnten die sorgfältige Vorarbeit und künstlerische Fähigkeit von Nikolaus Hubov. Aber nicht nur der Chor und das Orchester begeisterten die Zuhörer, sondern auch die beiden Söhne unseres Dirigenten: mit der silberhellen Trompete Helmut Hubov und als Orgelvirtuose Dieter Hubov.
Auch die Dirigentin Larissa Franz beendete 2003 mit einem Advents-Kirchenkonzert in Hohenfels und Stockach, mit Chorwerken u.a. von Silcher, Orff, Bortnijanski ihre Dirigententätigkeit. Durch die Mitwirkung des Grundschulchores, der Stubenmusik Hohenfels, der „Kleinen Gruppe“mit Manfred Kehlert an der Orgel, war das mit viel Beifall bedachte Konzert, musikalischer Höhepunkt ihrer neunjährigen Stabführung.
Auch die derzeitige Chorleiterin Ulrike Köberle bewies, dass sie eine große Dirigentin für anspruchsvolle Kirchen- konzerte ist. Bereits wenige Monate nach ihrem Start bei der Eintracht umrahmte der Chor im italienischen Canale d’Agordo im Mai 2008 eine Messe. 2009 dirigierte sie ein Adventskonzert mit dem Eintracht-Chor, zusammen mit dem Kirchenchor St. Peter und Paul aus Singen unter Leitung von Matthias Wodsak und dem Kirchenchor Hoppetenzell unter Leitung von Rebecca Engst. Höhepunkte waren u.a. das Gloria von Vivaldi und Mendelsohns „Jauchzet dem Herrn alle Welt“. Es war ein herausragendes, großes Konzert mit Orchester und Solisten, aufgeführt in St. Peter und Paul in Singen und in der voll besetzten St. Oswald-Kirche in Stockach mit begeistertem lang anhaltendem Applaus.
 Melanchthonkirche Stockach
 Kirche St. Peter und Paul Singen
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