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Chorgesang im Wandel der Zeit
Geschichtliches
Der Gesang ist so alt wie die Menschheit. In allen Kulturen wurde dieser in verschiedenen Formen gepflegt. Entweder wurde einzeln, in lockeren Gruppen, oder organisiert gesungen, z. B. in Form eines Chores. Das dazugehörige Liedgut wurde mündlich, oder schriftlich weitergegeben.
Die Anfänge der klassischen Form des uns bekannten Laienchorgesanges bildete sich aus der politischen Freiheitsbewegung ab Anfang bis Mitte des 19. Jhd. heraus. Chorgründungen gab es seither bis in unsere Zeit hinein und wird es auch weiterhin geben.
In unserer modernen Zeit bilden sich immer mehr speziell ausgerichtete Chöre heraus. Hierbei wird neben traditioneller Literatur auch immer mehr modernes Liedgut eingeübt und vorgetragen.
Chorprobe im Wandel
Von Beginn des organisierten Chorgesanges an übernahmen meist ehrenamtlich arbeitende Dirigenten die Leitung eines Chores. Seit einigen Jahren führen immer mehr professionelle, musikalisch ausgebildete Dirigentinnen und Dirigenten den Taktstock.
In den Laienchören hat sich in den letzten Jahren, auch aufgrund gestiegener Erwartungen der Konzertbesucher, immer mehr die Erkenntnis durchgesetzt, dass zum Singen nicht nur die Stimmbänder benötigt werden und es zum Einsingen nicht ausreicht, nur kurze Einsingübungen zu machen.
Die Chorleiterinnen und Chorleiter führen daher vor den Einsingübungen immer mehr angepasste gymnastische Übungen durch, welche neben den Stimmbändern auch den Körper trainieren und lockern. Es finden auch Kombinationen von Gymnastik und Einsingen statt.
Dies führt zu einer hörbaren Steigerung der Gesangsqualität(Intonation), nicht nur eines Laienchores, wie der Eintracht-Chor Stockach einer ist.
Als Übungen werden, u. A. folgende gemacht: Dehnübungen, Abklopfen zur Lockerung der Muskeln, Beugungen und Streckungen der Arme und des Körpers, Klangschalenspiel(singendes „Weitertragen“ eines Tones zum Nächsten.
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